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Profol Produktionsstandort in Iowa/USA erhält ISO 9001:2015 Zertifizierung

Am 19. Februar 2021 wurde der nordamerikanischen Profol Niederlassung die ISO 9001:2015 Zertifizierung verliehen. Das Produktionsunternehmen erhielt diese Auszeichnung aufgrund der hervorragenden Implementierung eines Qualitätsmanagementsystems in den Herstellungsprozess von Cast-Folien. Die Zertifizierung von Profol Amerika reiht sich ein in die Zertifizierung weiterer Profol Standorte in Greiz/Deutschland und Guangzhou, China und betont die globale Bedeutung herausragender Qualität.

Indem Qualitätsmanagement-Standards und Methoden zur Qualitätsverbesserung im Herstellungsprozess durchgängig eingesetzt werden, sind sie geeignete Instrumente, um Kundenzufriedenheit und Wettbewerbsfähigkeit signifikant zu verbessern. Der CEO von Profol Amerika, Mark Thoeny, stellt dazu fest: “Zusammen mit unserer Auszeichnung als SQF (Safe Quality Food) Folien-Hersteller öffnet die ISO 9001:2015 Zertifizierung den Zugang zu Märkten, welche die Zertifizierung als Voraussetzung für ihre eigenen Qualitätsverfahren benötigen. Dies verdeutlicht unser klares Bekenntnis zu besonderer Sorgfalt bei Sicherstellung von Qualität und Prozessoptimierung.

Der ISO 9001 Standard ist weltweit die am meisten anerkannte Qualitätsmanagement-Zertifizierung. Mehr als 1 Million Unternehmen in über 170 Ländern haben bisher diese Qualitätsbescheinigung erworben. Die ISO 9001 formuliert genaue Anforderungen an Unternehmen, die sicherstellen wollen, dass ihre Produkte und Dienstleistungen durchgängig die Kundenerwartungen erfüllen und Geschäftsprozesse ständig verbessert werden.

Innovative Lösungen für die Kreislaufwirtschaft – PrintCYC Initiative

Erfolgreiches Recycling von bedruckten Kunststoff-Folien und Weiterverarbeitung von Rezyklaten

• Kostengünstige Lösungen für eine Kreislaufwirtschaft auf der Grundlage von postindustriellem Abfall aus bedruckten Kunststoff-Folien
• Rezyklate von hoher Qualität, mit Neuware vergleichbar
• Bis zu 100 % Rezyklatwiedereinsatz in verschiedensten Verpackungs-anwendungen
• Signifikante Verbesserungen im Recycling dank PU-basiertem Farbsystem

PrintCYC ist eine Initiative entlang der Wertschöpfungskette für das Recycling von bedruckten Folien. Derzeitige Mitglieder sind die Maschinenlieferanten Brückner Maschinenbau, Kiefel und PackSys Global, Profol, der Spezialist für Flachfolien aus PP (Polypropylen), der Druckfarbenhersteller hubergroup Print Solutions, der Hersteller von flexiblen Verpackungen Constantia Flexibles sowie der Spezialist für Recyclingtechnologie Erema. Koordiniert wird die Initiative durch Annett Kaeding-Koppers, unabhängige Beraterin für Verpackungs- und Nachhaltigkeitsprojekte.
Die Projektgruppe hat bemerkenswerte Ergebnisse hinsichtlich des Recyclings von bedruckten Kunststoff-Folien und der Weiterverarbeitung von Rezyklaten aus bedruckten Kunststoff-Folien erzielt. Der Bedarf an kreislaufwirtschaftlichen Lösungen für Kunststoffverpackungen erfordert von der Verpackungsindustrie eine aktive Rolle, beginnend beim Design über den gesamten Lebenszyklus hinweg. Die Projektmitglieder bündelten ihre Ressourcen, um neue Wege für kreislauffähige Lösungen zu entwickeln und zu testen und zwar auf Basis postindustrieller Abfälle und unter dem Gesichtspunkt höchster Kosteneffizienz. Die Deinking-Technologie wurde in diesem Projekt nicht berücksichtigt.

Standarddruckfarben für Kunststoffverpackungen

In Phase 1 des Projektes (Bild 1) konnten PP-Folien und Verpackungsmuster mit einem Rezyklatanteil von > 50% erfolgreich produziert werden. Als Ausgangsmaterial dienten biaxial orientierte PP-Folien (BOPP), die mit Druckfarbe auf Nitrozellulose (NC) Basis  bedruckt wurden. Dennoch war die Rezyklatqualität hinsichtlich der Materialeigenschaften wie Farbe, Geruch und Verarbeitbarkeit nicht ganz zufriedenstellend.

PU-basiertes Farbsystem macht den Unterschied

Auf Grundlage dieser ersten vielversprechenden Ergebnisse aus Phase 1 strebten die PrintCYC-Mitglieder eine weitere Verbesserung an, indem sie alternative Farbrezepturen für den Druck auf BOPP- und Low Density Polyethylen (LDPE)-Folien testeten. In Phase 2 wurde  auf ein Polyurethan (PU) basiertes Farbsystem im Flexodruck umgestellt. Dies führte zu signifikanten Verbesserungen des mechanischen Recyclingprozesses auf einer Produktionslinie, die in der Praxis typischerweise zur Wiederaufbereitung von bedruckten Folienabfällen eingesetzt wird. Aufgrund der hohen Temperaturbeständigkeit der Druckfarben (Temperatur > 240 °C) wurden weder flüchtige Nebenprodukte, noch Geruch oder Stippenbildung beobachtet. Unter diesen Bedingungen konnten hochwertige Rezyklate mit farbstabilen Eigenschaften hergestellt werden. Eine erste Bewertung der Umweltauswirkungen ergab geringere Treibhausgasemissionen und einen geringeren Energieverbrauch beim werkstofflichen Recycling von LDPE-Folien im Vergleich zur Herstellung von Neuware.

Qualitativ hochwertige Rezyklate vergleichbar mit Neuware

Die neuen Premium-Rezyklate zeigten eine hervorragende Verarbeitbarkeit für die Herstellung von Blasfolien, Castfolien und sogar biaxial orientierten Folien, die zu 100 % mit Neuware vergleichbar war. Bis zu 100 % Rezyklat in der Innenschicht eines dreischichtigen ABA-Folienaufbaus konnten erfolgreich eingesetzt werden.

Machbarkeitsstudie für verschiedene Verpackungsformate

Die EU-Kunststoffstrategie strebt eine Erhöhung des Rezyklatanteils in Kunststoffprodukten und -verpackungen an. PrintCYC hat im Rahmen der zweiten Projektphase die Auswirkungen von wiederverwendeten Rezyklaten auf verschiedene Verpackungsformate untersucht und bewertet. Unter Verwendung von rPP- und rPE-Rezyklaten wurden Beutel, Schalen, Joghurtbecher und Tuben hergestellt, die den Anforderungen in puncto Siegelverhalten, Tiefzug und Kompressionsverformung Stand halten.

PrintCYC Initiative

Die Projektinitiative PrintCYC wurde im März 2019 durch eine Gruppe von Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette von bedruckten Folien gegründet. Das Akronym PrintCYC steht für die Designoptimierung bedruckter PP- und PE-Folien für das werkstoffliche Recycling.

Derzeit präsentieren die PrintCYC Mitglieder ihre Projektergebnisse weiteren Stakeholdern entlang der Wertschöpfungskette mit dem Ziel in einen fachlichen Austausch zu kommen und neue Partner zu gewinnen, um das Projekt gemeinsam voranzutreiben.

Es wird zudem angestrebt die Ergebnisse für die Weiterentwicklung von Design for Recycling Richtlinien zu nutzen. Die nächsten Projektschritte von PrintCYC werden in den kommenden Wochen definiert.

 

Abb. 1:

Abb. 2:

Profol Kontakt:

Oliver Rüsseler, oruesseler@profol.de

Udo Steinhauer, usteinhauer@profol.de

 

Kontakt AKK INNOVATION:

Dr. Annett Kaeding-Koppers

annett.kaeding@akk-innovation.de

T +49 8642 5965 290

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Die Schinkenspeck Verpackungseinlage SBB Synthetic Bacon Board® von Profol ist eine Stufe besser als herkömmliche Einlagen

Die Firma Profol, ein weltweit führender Anbieter von Cast-Folien und Sheets aus Polyolefin, hält für den Nahrungsmittelverpackungsmarkt eine neuartige Verpackungseinlage zur Darbietung von Schinkenspeck bereit.

Die aktuelle Covid-19 Situation hat zu einer signifikanten Zunahme der häuslichen Essenszubereitung geführt, woraus eine Zunahme der Schinkenspeck-Verkäufe um 12,8% resultiert. Das entspricht einem Umsatz von mehr als 5 Milliarden Dollar und einer Tonnage von einer knappen halben Million — ohne Anzeichen einer Abschwächung.

Die Verpackungsindustrie und der heutige Konsument suchen nach einer nachhaltigen und benutzerfreundlichen Verpackung für Schinkenspeck und sind damit zwei treibende Kräfte für die Einführung des SBB Synthetic Bacon Board®.

SBB-Schlüsseleigenschaften im Vergleich zu herkömmlichen wachs- oder kunststoffbeschichteten Einlagen sind:

  • Besteht aus Polypropylen und ist damit zu 100% recycelbar
    • Kann für den Wiederaufbereitungsprozess einfach gewonnen werden durch Nutzung der für Polyolefine üblichen Trennung im Wasserbad
  • Absorbiert keine Feuchtigkeit oder Fette
  • Bleibt stabil während des ganzen Produktions- und Lieferprozesses und bei Verwendung durch den Kunden
  • Widersteht dem Hochdruck-Sterilisationsprozess, der für das Verpacken von Puten- und Hühnchenfleisch, von Fisch, Rind und pflanzenbasierten Lebensmitteln eingesetzt wird
  • Kann auf einer Seite mit einer gewählten Farbe und auf der anderen Seite mit Weiß versehen werden
    • Standardmäßig werden die Kombinationen weiß/schwarz oder weiß/weiß angeboten
    • Verfügbar auch exklusiv in der Unternehmensfarbe des Kunden bei Einhaltung von Mindestmengenabnahme

“Unser Erfolg und unsere Erfahrung in der Verpackungsindustrie bieten eine verläßliche Grundlage, um die Nachfrage nach umweltverträglichen und hoch funktionellen Folien für dieses bevorzugte Nahrungsmittel zu erkennen und Lösungen anzubieten”, erklärt Mark VanSumeren, New Business Development Director von Profol Amerika.

Technologieentwicklung für Biobasierte Pouch-Verpackungen „Biobasierte Kunststoffverpackungen für Lebensmittel“

Mitteilung zum Entwicklungsprojekt „TechBIOPouV“ , das im Rahmen des Förderaufrufes „Biobasierte Kunststoffverpackungen für Lebensmittel“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft genehmigt wurde.

Projektpartner
Institut für Polymerwerkstoffe und Kunststofftechnik der TU Clausthal, Clausthal-Zellerfeld
Profol Kunststoffe GmbH, Halfing
SN Maschinenbau GmbH, Wipperfürth
Projektbeginn 01.08.2020 Projektlaufzeit 3 Jahre

Ausgangssituation
Der Trend zu einer mobileren Lebensweise sowie der demografische Wandel haben auch massive Auswirkungen auf die Entwicklung von Verpackungen aller Art: Gefordert sind zunehmend ergonomisch gestaltete und flexible Verpackungen, die sich unterwegs ohne weitere Hilfsmittel einfach öffnen und wiederverschließen lassen und eine intuitive Handhabung zulassen.
Mit zweistelligen Wachstumsraten mischen heutzutage sogenannte Standbodenbeutel den Verpackungssektor mächtig auf. Sowohl Hersteller als auch der Handel und insbesondere der Online-Handel wie auch der Endverbraucher wissen die Vorteile zu schätzen. Durch ein geringes Gewicht, ein Minimum an Verpackungsmaterial, einfache Handhabung sowie niedrige Kosten haben die Beutel gleichermaßen ökonomische wie ökologische Vorteile und erlangen eine hohe Akzeptanz in allen Bereichen. Im Vergleich zu Verpackungen aus Glas und PET weisen Standbodenbeutel einen besonders reduzierten CO2-Fußabdruck auf, z.B. 80 % weniger als eine 0,75-l-Glasflasche.

Somit ist das Ziel dieses Forschungsprojektes die Entwicklung von Pouch-Verpackungen aus biobasierten Kunststoffen, möglichst aus Monomaterialien, unter Berücksichtigung der oben genannten notwendigen Eigenschaften, einer ebenbürtigen Verarbeitbarkeit und der Betrachtung einer geeigneten werkstofflichen Recyclingstrategie für geschlossene Werk-/Wertstoffkreisläufe auch im Hinblick auf die Erfüllung der EU-Vorgaben. In diesem Projekt arbeiten die Partner Profol GmbH, SN Maschinenbau GmbH und das Institut für Polymerwerkstoffe und Kunststofftechnik der TU Clausthal (PuK) zusammen.

Neben der Entwicklung von Pouch-Verpackungen aus biobasierten Kunststoffen, wird ein Schwerpunkt auf die hoch integrierten Prozessabläufe von der Kunststoff-, Folien- und Pouch-Herstellung gelegt. Hierbei ist das Ziel, die Rückverfolgbarkeit aller relevanten Einfluss- und Qualitätsparameter sicher-zustellen, um eine wesentliche Voraussetzung zu schaffen, moderne Lebensmittelverpackungen technologisch sicher und wirtschaftlich erfolgreich herstellen zu können.
Auf der Grundlage der Erkenntnisse zur Verarbeitung von biobasierten Kunststoffen werden auch die Synergien und Ableitungen für alternative Verpackungswerkstoffe, wie z.B. Monomaterialien oder siegelfähige Funktions-Papiere evaluiert, die in Bezug auf die Recyclingfähigkeit des Verpackungs-materials eine sinnvolle Alternative und Ergänzung zu den biobasierten Kunststoffen liefern.

Für SN Maschinenbau:

Dr.-Ing. Christian Kettlerm Geschäftsführer der SN Maschinenbau GmbH Sprecher des Projektes „TechBIOPouV“

PuK:

Prof. Dr.-Ing. Gerhard Ziegmann, Seniorprofessor am Institut für Polymerwerkstoffe und Kunststofftechnik an der Technischen Universität Clausthal

Profol Kunststoffe:

Dipl.-Ing. Konrad Maier, Leiter Entwicklung, Profol GmbH

Der Wert einer Safe Quality Food (SQF) Zertifizierung für die Herstellung von Lebensmittelverpackungen.

Im Verpackungsgeschäft ist es heutzutage wichtig, einen Lieferanten zu haben, der Produkte anbietet, welche die in der Branche anerkannten Sicherheitsstandards für Lebensmittel erfüllen. Einzelhändler, Markenanbieter und Dienstleister im Lebensmittelsektor benötigen die Gewährleistung, dass die von ihnen gekauften Verpackungsmaterialien nach den Richtlinien eines Managementprogramms für Lebensmittelsicherheit hergestellt wurden. Die Zusammenarbeit mit einem SQF-zertifizierten Lieferanten wie Profol Americas bietet diese Gewissheit.

Profol, ein führender Anbieter von Cast-Folien und Sheets, sieht in der SQF-Zertifizierung ein wichtiges Argument für seine Kunden in der Lebensmittelverpackungsbranche. Ein zentraler Bestandteil des Markenversprechens von Profol ist es, den Kunden die Arbeit zu erleichtern. Profol strebt nach kontinuierlicher Verbesserung und ist der Ansicht, dass die Erlangung der SQF-Zertifizierung das Vertrauen der Geschäftspartner in den Erhalt sicherer und hochwertiger Verpackungsfolien in Lebensmittelqualität bestätigt.

Was ist SQF-Zertifizierung?

Das Safe Quality Food Institute (SQFI) ist für die Entwicklung und Verwaltung des SQF-Programms verantwortlich. SQF ist ein Zertifizierungs- und Managementprogramm für Lebensmittelsicherheit, das auf wissenschaftlichen Grundsätzen basiert und risikobasiertes Denken zur Prozessüberwachung für die Lebensmittelsicherheit anwendet.

Sobald ein Unternehmen das SQF-Programm für Lebensmittelsicherheit implementiert, wird es regelmäßig von einer externen Zertifizierungsstelle geprüft. Die Anforderungen an die Lebensmittelsicherheitszertifizierung von SQF sorgen für eine äußerst sorgfältige Vorgehensweise, um Risiken für die Lebensmittelsicherheit zu managen und sichere Produkte für Unternehmen in der Lebensmittelindustrie bereitzustellen.

SQF ist von der Global Food Safety Initiative (GFSI) anerkannt. Die SQF-Normen werden unter Berücksichtigung der Branchen-, Kunden- und regulatorischen Anforderungen festgelegt. Die SQF-Zertifizierung stellt sicher, dass ein anspruchsvolles und nachvollziehbares Lebensmittelsicherheitssystem vorhanden ist, welches das Vertrauen der Kunden verdient.

Warum ist es heute wichtig? 

Das SQF-Programm wird in der Lebensmittelverpackungsbranche von Einzelhändlern, Markeninhabern und Dienstleistern als eines der strengsten und umfassendsten Sicherheits- und Qualitätsstandards der Welt anerkannt. SQF-Standards erfordern die Einrichtung eines detaillierten, umfassenden Lebensmittelsicherheitsprogramms in jedem Schritt der Lieferkette. Durch die SQF-Zertifizierung wissen Ihre Kunden, dass Sie Zusatzleistungen erbringen, um ihnen zu helfen, ein perfektes Produkt am Markt anzubieten. Markenanbieter können sich darauf verlassen, dass ihre Produkte in sicheren Verbraucherverpackungen ausgeliefert werden.

Was können Sie von einem SQF-zertifizierten Lieferanten erwarten?

  1. Zuverlässiges Lebensmittelsicherheitssystem – –Bei einem SQF-zertifizierten Lieferanten werden Kontrollen durchgeführt, die sicherstellen, dass Sie ein durchgängig einheitlich produziertes Produkt erhalten, das nach genauen Vorgaben geprüft wird..
  2. Produktrückverfolgbarkeit – Es gibt Prozesse, um den Weg eines Produkts durch den gesamten Herstellungsprozess aufzuzeichnen. Eindeutige Nummerncodes ermöglichen die Rückverfolgbarkeit vom fertigen Produkt bis zum Rohmaterial.
  3. Erhöhtes Vertrauen – – Markenhersteller können darauf vertrauen, dass ein SQF-zertifizierter Lieferant ein Lebensmittelsicherheitsprogramm implementiert hat, das eine Befolgung der Vorschriften und damit sichere, hochwertige Lebensmittel für die Verbraucher gewährleistet. Eine externe, autorisierte Zertifizierungsstelle führt regelmäßige Überwachungsaudits des SQF-Systems durch. Diese Tatsache gibt den Markenherstellern die Gewähr, dass keine Fragen nach Lebensmittelsicherheit oder Einhaltung von Hygienevorschriften ihre Marke oder ihren Ruf schädigen werden.

Die Bereitstellung hochwertiger, sicherer Lebensmittelverpackungsprodukte für die Industrie ist heute von größter Bedeutung. Die Zusammenarbeit mit einem SQF-zertifizierten Lieferanten wie Profol bietet Markenherstellern, Dienstleistern und Einzelhändlern Vorteile, die in der Lebensmittelbranche unbezahlbar sind.

Warum gehen Sie nicht auf Nummer sicher bei Ihrer Lieferantenauswahl? Entscheiden Sie sich für einen Partner, der zu Recht dieses Label erworben hat: SQF-zertifizierter Anbieter.

Erfahren Sie mehr über Polyolefin-Verpackungslösungen von Profol.

Profol Greiz GmbH erhält ISO 9001:2015 Zertifizierung.

Greiz, Deutschland (April, 2020) – Die Profol Greiz GmbH ist der erste deutsche Standort der Profol, der erfolgreich nach DIN ISO 9001:2015 zertifiziert wurde. „Diese Zertifizierung repräsentiert einen wichtigen Meilenstein, insbesondere im Hinblick auf die Erweiterung unseres Produktportfolios um Leichtbau-Composite-Materialien für Neukunden im Automobilbereich“, erklärte Jörg Dörfel, Werksleiter der Profol Greiz GmbH.

Das Werk in Greiz ist als Hersteller von Lebensmittelverpackungsfolien bereits mit dem „Globalen Standard für Lebensmittelsicherheit“, dem BRC zertifiziert. Die ISO 9001:2015 unterstreicht die Weiterentwicklung unseres Qualitätsmanagementsystems.

Diese neue Zertifizierung, die von der DEKRA Certification GmbH erteilt wird, gilt in Greiz für die Herstellung von glasfaserverstärkten Halbzeugen sowie der Herstellung von Flachfolien für Verpackungen, Büromaterial und technischen Anwendungen.

Die Zertifizierung wurde am 12.03.2020 durch die DEKRA Certification GmbH erteilt. Mit den Vorbereitungen für diese Zertifizierung begann das Team bereits Ende 2018.

Das Qualitätsmanagementsystem nach ISO 9001:2015 hilft insbesondere dabei, den Aufwand des bislang weitverbreiteten sogenannten „Audit-Tourismus“ zu senken. So war es lange Zeit üblich, dass Lieferanten gegenüber einer Vielzahl von Kunden ihre Qualitätsfähigkeit durch Audits nachweisen mussten.

Auf vielen Märkten ist das Zertifikat inzwischen zu einer Markteintrittsbarriere geworden, im Automobilbereich ist es unabdingbar und gehört zum einheitlichen Standard.

“Wir sehen die Vergabe des Zertifikats für unser Werk in Greiz als Startpunkt und Herausforderung, um das Qualitätsmanagementsystem nach ISO 9001: 2015 als neuen Standard in unseren Werken der Profol-Gruppe zu etablieren“, erklärte Dr. Philipp Schieferdecker, Geschäftsführer der Profol-Gruppe.

Über Profol

Profol ist ein weltweit führender Anbieter von Cast-PP-Folien und Sheets hat sich zu einem der weltweit führenden Herstellern von Polyolefin-Cast-Folien entwickelt, die in einer ständig wachsenden Liste kommerzieller Produkte verwendet werden – von flexiblen Verpackungen über den Automobilbereich bis hin zu Möbelfolien. An Standorten in Europa, Nordamerika und Asien betreibt Profol einige der modernsten Anlagen zur Cast-Extrusion weltweit. Unsere knapp 500 Mitarbeiter produzieren insgesamt mehr als 120.000 Tonnen Kunststofffolie pro Jahr.

Die preisgekrönte CPPeel Siegelfolie aus Polypropylen von Profol hilft die CO2 – Bilanz für Verpackungsmaterial deutlich zu verbessern

Im Auftrag der Profol GmbH hat ClimatePartner eine Untersuchung durchgeführt, in welcher die auf Polypropylen basierende abziehbare Siegelfolie von Profol mit einem traditionellen Aluminiumverschluss von der Herstellung bis zur Auslieferung an den Kunden hinsichtlich CO2-Bilanz verglichen und analysiert wird.

Aktuelle Becher für Milchprodukte, wie Joghurt oder Streichkäse, werden üblicherweise aus Polypropylen hergestellt. Der abziehbare Deckel besteht gewöhnlich aus Aluminium. Profol hat nun als Bestandteil der CPPeel Produktfamilie eine abziehbare Siegelfolie entwickelt, die Aluminium ersetzen kann.

Die Profol GmbH ist weltweit führend in der Herstellung hochwertiger Cast-Folien aus Polyolefin und gewinnt für diese CPPeel Folien-Lösung den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2020. ClimatePartner ist ein maßgeblicher Anbieter von Lösungen zum unternehmerischen Klimaschutz.

Gerne zeigen wir in untenstehender Übersicht die Ergebnisse der Untersuchung. Die Verschlussdeckel aus Polypropylen verursachen im Vergleich zu Aluminiumdeckeln 76% weniger CO2-Emissionen. Erhalten Sie weitere Informationen zu den nachhaltigen CPPeel-Verschlusstechnologien von Profol oder sehen Sie den vollständigen Produktbericht von ClimatePartner zum CO2-Fußabdruck.

Profol ist als führender Anbieter von polyolefinbasierten Cast-Folien und Sheets auf dem besten Weg, einer der weltweit maßgeblichen Folienhersteller für eine immer länger werdenden Liste an Produkten zu werden, die in verschiedensten Industrien Verwendung finden, z.B. in den Bereichen Automobilbau, Möbelproduktion oder in der Herstellung flexibler Verpackungen. Mit Niederlassungen in Europa, Amerika und Asien betreibt Profol einige der weltweit fortschrittlichsten Extrusions-Standorte. Profol hat insgesamt über 500 Beschäftigte, die mehr als 120.000 Jahrestonnen Cast-Folien und Sheets produzieren.

Profol bewertet regelmäßig die Energienutzung und den Verbrauch an Rohstoffen im gesamten Produktionsprozess und Unternehmen. Da es wichtig ist, Ressourcen zu sparen und die Umwelt zu schützen, wird Energierecycling eingesetzt und in den Fertigungsprozessen die Verwendung recyclingfähiger Materialien genutzt. Erfahren Sie dazu mehr auf profol.de.

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Profol erweitert CPPouch® Produktfamilie um 100% recyclingfähige Folienlösungen.

Nachhaltigkeit spielt beim Design neuer innovativer Verpackungslösungen eine zunehmend wichtige Rolle. Speziell im Bereich flexibler Verpackungen wie Standbodenbeutel ist ein starker Trend zu funktionalen Einstoff-Lösungen zu erkennen, die im Vergleich zu den heute noch weitverbreiteten Laminaten einfach getrennt und recycelt werden können; das im Januar 2019 in Kraft tretende neue Verpackungsgesetz verleiht dieser Entwicklung zusätzlichen Schub.

In letzter Zeit wurden mehrere Einstoff-Lösungen für Standbodenbeutel aus Polyethylen vorgestellt. Die entsprechenden Folienprodukte werden mit dem Hinweis beworben, dass die daraus hergestellten Verpackungen recyclebar sind. Während Einstoff-Polyethylenlösungen für bestimmte Verpackungen gut geeignet sind, erfordern andere Anwendungen Materialeigenschaften, die Polyethylen nicht erfüllen kann.

Auf die Verarbeitung kleiner und mittlerer Folienbreiten spezialisierte Verpackungsmittel-Hersteller verzeichnen auch Dank signifikantem Wachstum im Digitaldruck erhebliche Zuwächse, und haben so den Weg für neue Standbodenbeutel-Lösungen geebnet. Diese Lösungen zusammen mit den Verbesserungen der Digitaldruck-Technologie motivieren immer mehr Anbieter von Konsumgütern, die steigende Nachfrage zu mehr Individualisierung zu bedienen, was wiederum schnelle Verfügbarkeit immer kleinerer Losgrößen der entsprechenden Verpackungs-Lösungen bedingt. Die wirtschaftliche Herstellung kleiner Losgrößen ist einer der entscheidenden Vorteile des Digitaldrucks. Deshalb realisieren immer mehr auf Schmalbreiten spezialisierte Digitaldrucker, dass Sie mit geringfügigen Investitionen neben Etiketten auch flexible Verpackungen herstellen können.


Profol entwickelt neue Pouch-Technologien aus Polypropylen.
Um die entsprechende Nachfrage im Markt zu bedienen hat Profol in enger Zusammenarbeit mit Entwicklungspartnern zwei Polypropylen Einstoff CPPouch® Lösungen erarbeitet, die im Vergleich zu erhältlichen Polyethylen Einstoff-Angeboten verbesserte Eigenschaften bieten.

Neuer, coextrudierter Einstoff-Polypropylen-Beutel wird mit dem Deutschen Verpackungspreis 2018 in der Kategorie Nachhaltigkeit gewürdigt. Erfahren Sie mehr über diese angesehene Auszeichnung »

CPPouch™ Einfolien-Lösung für 100%-recycelbare Standbodenbeutel aus Polypropylen.
Profol präsentiert eine recyclebare, co-extrudierte Einstoff-Folie aus Polypropylen als Teil der CPPouch™-Produktfamilie für die Herstellung von Standbodenbeuteln. Neben dem Aspekt der Nachhaltigkeit wurde mit dieser Einstoff-Entwicklung das Ziel verfolgt, die Eigenschaften gängiger PET/PE-Laminate in Bezug auf Falltest, Durchstoßfestigkeit und Wasserdampfbarriere zu erreichen.

Die Notwendigkeit für einen weitereren Prozess-Schritt für die Laminierung entfällt. Die Folie wird direkt auf der Oberfläche bedruckt. Profol’s Entwicklungspartner Engelhardt Druck konnte hervorragende Farbhaftung unter Beweis stellen, so dass selbst nach Ultraschall-Verschweissung das Druckbild entlang der Schweissnaht keinerelei Beeinträchtigung aufweist: ein Verkratzen des Druckbilds während des Transports oder andere Mängel sind somit auch ohne Konterdruck nicht zu erwarten. Die bei Fa. Widmann, Profol’s Entwicklungspartner für Standbodenbeutel-Maschinen durchgeführten Versuche attestieren der Folie sehr gute und schnelle Verarbeitbarkeit. Um das Feld der möglichen Anwendungen für diese einzigartige Lösung noch zu erweitern, wird eine für Retort-Anwendungen (bis zu 121°C) einsetzbare Version der Folie entwickelt.

CPPouch® Siegelfolie für Einstoff-Standbodenbeutel aus BOPP/CPP Laminat.
Profol hat zusammen mit ACPO und Inland Packaging eine recyclefähige Standbodenbeutel-Lösung aus Polyprolylen entwickelt. Der Pouch besteht aus einer rückseitig bedruckten BOPP-Folie und einer beschichteten und damit selbstklebenden CPP Siegelfolie. Das Laminat kann durch eine entsprechende Beschichtung um eine Sauerstoffbarriere ergänzt werden. Um die Funktionsfähigkeit des Konzepts zu beweisen, hat Profol die CPPouch®-Siegelfolie mit breitem Siegel- (Temperatur-)Fenster beigesteuert, welche dann von ACPO mit einer selbstklebenden Beschichtung versehen wurde; Inland Packaging hat schliesslich die BOPP-Folie rückseitig bedruckt und mit der Siegelfolie laminiert, um dann abschliessend den Standbodenbeutel herzustellen.


Wertangebot des Polyproplylen Einstoff-Pouch.
Diese mit unseren Partnern gemeinsam durchgeführten Entwicklungen haben Einstoff-Pouchlösungen hervorgebracht, die exzellente Funktionalität und einzigartige Eigenschaften bieten. Neben dem Aspekt der Nachhaltigkeit und der Recyclingfähigkeit werden Vorteile im Vergleich zu Polyethylen-Lösungen geboten bezüglich der Verarbeitung, der Transparenz und der Reissfestigkeit.

Wenn Sie mehr über Profol und unsere CPPouch™-Lösungen erfahren möchten, kontaktieren Sie uns.

Profol gewinnt den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2020.

Photo courtesy of Ralf Ruehmeier

Erfahren Sie, warum Profol für diese prestigeträchtige Auszeichnung ausgewählt wurde. Jury-Erklärung lesen »

Nürnberg / Halfing, Deutschland – Die Profol GmbH, ein führender Hersteller von Polypropylenfolien (CPP), wurde am 22. November 2019 in Düsseldorf für ihre CPPeel®-Deckellösungen mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet.

Profol wurde aus den drei besten Unternehmen in der Kategorie Sonderpreis Verpackung ausgewählt. Politik, Handel und Verbraucher stimmen darin überein, dass der Plastikmüll weltweit reduziert werden muss. Der Sonderpreis Verpackung will marktreife Produkte auszeichnen, die einen Beitrag leisten, den Verpackungsmüll zu reduzieren, zu optimieren oder zu verhindern.

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis, 2008 eingeführt, würdigt Unternehmen, die sich erfolgreich einem nachhaltigen Wirtschaften verpflichten. Der Preis wird in Zusammenhang mit dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU), Organisationen, Unternehmen sowie von zahlreichen NGOs, darunter UNESCO und UNICEF, unterstützt.

„Wir sind fest davon überzeugt, dass Kunststoff ein wesentlicher Bestandteil der Nachhaltigkeitsgleichung ist, wenn die richtigen Materialien in Kombination mit dem richtigen Design bei geeigneten Herausforderungen eingesetzt werden. Dass diese Tatsache auf dieser Stufe anerkannt wird, war für unser Unternehmen äußerst motivierend. Bereits die Nominierung hat uns inspiriert, weitere Foliensysteme für 100% wiederverwendbare Einstoffverpackungen zu entwickeln“, sagt Philipp Schieferdecker, Geschäftsführer von Profol.

Über Profol CPPeel-Lösungen:
CPPeel-Polypropylen-Folien sind eine umweltfreundliche Alternative zu Platinen aus Aluminimum, beschichtetem PET oder Papier/Polyäthylen. Wenn Polypropylen-Becher kleinste Aluminiumreste an den Becherrändern aufweisen, müssen sie aus dem Recyclingprozess genommen werden. Werden Joghurtbecher ausschließlich aus Polypropylen hergestellt, ist diese Lösung 100 Prozent wiederverwendbar und erfüllt alle Vorgaben der Lebensmittelgesetzgebung. Für die Herstellung von CPPeel wird nur ein Bruchteil der Energie aufgewendet, die zur Erzeugung einer Aluminiumplatine notwendig ist.

Mehr zu CPPeel-Einstoff-Lösung finden Sie hier »

Zum Unternehmen:
Seit seiner Gründung als Profol Kunststoffe GmbH (Halfing) im Jahr 1980 hat sich das Unternehmen auf die Herstellung hochwertiger Cast-Polypropylen-Folien (CPP) spezialisiert. Seitdem hat der umweltfreundliche und vielseitige Rohstoff Polypropylen zunehmend andere Materialien ersetzt. Polypropylen ist geruchs- und geschmacklos, haut- und schleimhautverträglich. Folien aus CPP enthalten keine Weichmacher, Säuren oder Schwermetallverbindungen und sind unschädlich gegenüber Füllgütern und Kontaktstoffen. Nach anfänglichem Fokus auf die Büroartikel-Branche konnte Profol seine CPP-Folienprodukte mittlerweile auch in der Verpackungs-, Möbel- und Fahrzeugindustrie verstärkt etablieren.

Profol entwickelt neue Cast-Folien auf Basis von PP und anderen Polyolefinen, unterhält ein umfangreiches Standard-Produktsortiment und fertigt individuelle Folien nach Kundenwunsch.

Zur Profol-Gruppe gehören Profol GmbH in Halfing (Oberbayern), Profol Americas, Inc. in Iowa (USA), Guangzhou Profol Films in Guangzhou (China), Profol Harbke GmbH (Sachsen-Anhalt), Profol Greiz GmbH (Thüringen) und Profol Czech s.r.o. in Most-Čepirohy (Tschechische Republik). Mit weltweit 26 Produktionsanlagen an den sechs Produktionsstandorten und rund 500 Mitarbeitern erreicht die Profol-Gruppe heute eine Jahreskapazität von 120.000 Tonnen und erzielt einen Jahresumsatz von rund 200 Millionen Euro (2018). Im gesamten Produktionsablauf setzt sich die Profol-Gruppe aktiv für den Umweltschutz ein und achtet auf eine Minimierung des Rohstoff- und Energieverbrauchs (z.B. durch Wärmerückgewinnung). Mehr Infos unter www.profol.de